more than streetwear

konfront | since 2020

KONFRONT bedeutet streetwear

Um unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir beständig daran euch nachhaltige und fair produzierte Kleidung anbieten zu können. Hierfür setzen wir auf regionale Partner:innen. Übrigens: Der Versand eurer Bestellungen erfolgt bei uns klimaneutral ins In- und Ausland. Und das notwendige Bankkonto auf das ihr den Rechnungsbetrag überweist, befindet sich bei der EthikBank. Diese Bank finanziert ausschließlich sozial und ökologisch sinnvolle Maßnahmen.

Gemeinsam mit unseren Zulieferern, wie Continental Clothing und Stanley/Stella, möchten wir euch Kleidung anbieten, die sozialen und ökologischen Standards entspricht. Hierzu zählt während der Produktionsphase u.a. das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, die Gewährleistung existenzsichernder Löhne, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie Vereinigungsfreiheit und die Einhaltung von Arbeitszeiten die die Arbeiter:innen schützen sollen. Diese und weitere Mindeststandards werden beständig von der Fair Wear Foundation überprüft. Entsprechende Siegel und Zertifikate findet ihr unter allen Artikeln auf unserer Website.

Des Weiteren setzen wir bei der Veredelung (Siebdruck, Bestickung, Näharbeiten) unserer Kleidung auf lokale, im besten Falle kollektiv organisierte Partner:innen. Damit halten wir notwendige Transportwege so gering wie möglich und unterstützen andere kollektivistische Projekte. Für die Zukunft wollen wir unsere Solidarität mit den produzierenden Arbeiter:innen weiter ausbauen und denken bereits über eigene Projekte nach.

Unsere KONFRONT T-Shirts und Sweater sind aus recyceltem Material, biologisch, fair produziert und vegan. Unsere Caps bestehen aus zertifizierter Baumwolle (bio). Auch auf die Details achten wir: Die aufgenähten Labels und Patches auf unseren Artikeln bestehen zu einem großen Teil aus recyceltem PET (rEPT, mind. 50%). Wie unsere Produkte zertifiziert sind und welche Siegel sie zieren, erfahrt ihr unter den jeweiligen Artikeln und im Detail hier.

Das alles sind nur kleine Schritte mit denen wir unseren Teil dazu beitragen wollen, ein ökologischeres Bewusstsein in die Gesellschaft hineinzutragen. Da dies bei Weitem nicht genügt, soll KONFRONT mehr als nur Streetwear sein.

KONFRONT bedeutet BILDUNG

Politisch kommen wir aus unterschiedlichen Richtungen, wie der globalisierungskritischen Bewegung, aus sozial-ökologischen und/oder antirassistischen und antifaschistischen Kämpfen. Ein verbindendes Element ist für uns dabei der Antikapitalismus und die Ablehnung des Staates. Keiner von uns würde sich dogmatisch als anarchistisch oder kommunistisch bezeichnen. Für uns ist die reichhaltige linke Geschichte so oder so oft keine Sache von “entweder-oder”, sondern eher ein “UND”.

Darum haben wir uns entschieden ein kontrovers diskutiertes aber wirklich wirkmächtiges Symbol der Arbeiter:innen- und Bauernbewegung als unser Logo zu nutzen, zeigt es doch den ersten großen Versuch der Menschheit sich selbst zu befreien. Das schließt natürlich auch jegliches Scheitern und all die Gräuel mit ein die mit dieser Symbolik zusammenhängen. Das soll hier nicht verleugnet werden.

Zu erinnern sei aber vor allem daran, dass es großartige Menschen gab die unter diesem Symbol für eine besserer Welt gekämpft haben. Ob die Matros:innen und Arbeiter:innen von Kronstadt, welche für eine dritte und damit wirklich rätekommunistische Revolution und gegen die Herrschaft der Partei der Bolschewiki in der Sowjetunion einstanden, oder aber die Genoss:innen der POUM , die sich im spanischen Bürgerkrieg an die Seite der Anarchosyndikalist:innen stellten und auf zweifacher Front gegen den stalinistischen Terror und gegen die faschistischen Truppen kämpften. Oder aber auch so wunderbare Menschen wie der Rätekommunist Otto Rühle aus Dresden. Viele verloren ihre Freiheit oder ließen ihr Leben für ihre Überzeugungen, egal ob in den Lagern und Folterkellern der Faschisten oder der Tscheka/KGB, oder gerieten später nach der Befreiung vom Faschismus in die Hände der Überwachungsorgane zahlreicher real-sozialistischer Staaten.

Wir haben uns bewusst dazu entschlossen das Symbol der Sowjetunion nicht eins zu eins zu übernehmen. Dadurch gewinnen wir Spiel- und Deutungsraum auf der Ebene der Symbole. Mit der Verfremdung der Symbolik wollen wir unsere Suchbewegung nach dem „Ei des Kommunismus“ aufzeigen. Unsere Arbeit mit KONFRONT soll als kritische Arbeit an dieser Geschichte verstanden werden, jedoch vor allem auf eine Zukunft deuten die in den Trümmern unserer Aufbrüche begraben liegt.

In Zukunft werden wir auf unseren Shirts bestimmte Bewegungen, Ereignisse oder Abschnitte der linken Geschichte aufgreifen. In unserem Magazin //.MAG “ON THE STREETS” liefern wir dann Hintergrundtexte zu den jeweiligen Designs. Flankiert wird das ganze dann mit politischen und kulturellen Bildungsangeboten: Kinovorführungen, Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und so weiter und so fort. Sodass die grafische Oberfläche auch Tiefgang bekommt.

Machen wir es mal plastisch: Wenn wir zum Beispiel das Pavlos Fyssas Solishirt anbieten, dann werden wir etwas zu dem Mord, dem Prozess und dem Thema Antifa in Griechenland bringen. Oder beispielsweise eine Vortragsreihe zum Verhältnis Marxismus-Anarchismus. Oder etwas über die Autonomia Bewegung im Italien der 70er.

KONFRONT bedeutet solidarität

Neben ökologisch nachhaltiger Kleidung könnt ihr bei uns Produkte für den guten Zweck erwerben. Diese sind besonders gekennzeichnet. Wofür sie stehen erklären wir euch in der Produktbeschreibung oder in unserem //.MAG “ON THE STREETS”.

Als erstes Projekt haben wir ein T-Shirt in unserem Sortiment, welches wir dem antifaschistischen Aktivisten und Rapper Pavlos Fyssas und seiner Familie widmen. Durch den Kauf dieses T-Shirts unterstützt ihr direkt die Familie in ihrem langen Kampf für eine lückenlose Aufklärung des Mordes und für Gerechtigkeit im Kampf gegen Faschismus.

Ihr seht also: An Ideen mangelt es uns nicht und wir freuen uns auf eine Zukunft mit KONFRONT und euch!

Es bleibt zu fragen: Raus aus dem Kapitalismus! Aber wohin?

on the streets

konfront magazin

on the streets

Das Online-Magazin von KONFRONT STREETWEAR.

Unter dem Dreiklang STREETWEAR – EDUCATION – SOLIDARITY publizieren wir in unserem Magazin “ON THE STREETS” Beiträge, die sich mit diversen sozialen und politische Themen auseinandersetzen. Dabei stellen wir auch einen Bezug zu unserer aktuellen Kollektion her. Von Zeit zu Zeit erwarten euch darüber hinaus spannende Reportagen. Damit möchten wir einen Beitrag zum Journalismus von der Straße für die Straße leisten.

Auch für euch wird es dabei die Möglichkeit zum Publizieren geben. Gastbeiträge sind also gern gesehen.

zertifikate & siegel

Alles über die verschiedenen Zertifikate und Siegel, die unsere Produkte auszeichen, findest du hier.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem unsere KONFRONT T-Shirts und Sweater aus!

Der GRS soll den Anforderungen von Unternehmen Rechnung tragen, die den Recyclinganteil ihrer (Fertig- und Zwischen-) Produkte überprüfen wollen sowie sicherstellen, dass die sozialen, ökologischen und chemischen Vorschriften in der Produktion erfüllt werden. Ziel des GRS ist die Definition von Anforderungen an eine korrekte Spezifikation von verwendeten Substanzen und Materialien sowie an korrekte Arbeitsbedingungen. Ferner sollen ökologische und chemische Risiken minimiert werden. Angesprochene Unternehmen sind in der Baumwollverarbeitung, Spinn-, Web-, Strick-, Färbe-, Druck- und Nähindustrie tätig. Mehr erfahren.

Ziel des Siegels ist es, die Lieferkette der Textilherstellung nachhaltiger zu gestalten. Es stellt die Rückverfolgbarkeit der Materialen und die umweltfreundliche Produktion sicher. Mehr erfahren.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem einige unserer KONFRONT T-Shirts aus!

Grundsätzlich müssen alle Produkte, die das GOTS-Siegel tragen, zu mindestens 70 Prozent aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen, es trägt dann die Bezeichnung „hergestellt aus x% kbA/kbT Fasern“. Für die strengere GOTS-Kennzeichnung „Bio“ und „kbA/kbT“ ist ein Anteil von 95 Prozent erforderlich. In den Textilien enthaltene chemische Stoffe müssen bestimmte Kriterien zur Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit erfüllen, giftige Schwermetalle, Formaldehyd, funktionelle Nanopartikel oder gentechnisch veränderte Organismen sind verboten, ebenso wie Accessoires aus PVC, Nickel oder Chrom.

Das GOTS-Zertifikat bezieht sich auf alle Herstellungs-, Transport- und Nutzungsphasen von Textilien, Veredelungsbetriebe müssen beispielsweise eine Kläranlage vorweisen, oder die Faserproduzenten nach Richtlinien für die ökologische Landwirtschaft wirtschaften, um eine Zertifizierung zu erreichen. Auch die sozialen Bedingungen im Bereich der Lieferkette sind Teil des Siegels, hier müssen die Mindestkriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten werden. Darüber hinaus gelten bestimmte Grenzwerte bei Rückständen zum Schutz der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Der Einsatz von Wasser und Energie muss entlang der Lieferkette dokumentiert werden, um die Umweltfolgen in diesem für die Textilproduktion besonders relevanten Bereich verbessern zu können. Mehr erfahren.


Eine ökologische und sozial verantwortliche Textilproduktion soll mehr und mehr in Mode kommen und zur Selbstverständlichkeit in der Branche werden. Der Global Organic Textile Standard (GOTS) setzt diesbezüglich im wahrsten Sinn ein Zeichen. Er wurde von international führenden Standardorganisationen entwickelt. Handel und Industrie hatten zuvor nachdrücklich einheitliche Verarbeitungskriterien für Biofasern gefordert. So wurden weltweit anerkannte Richtlinien erarbeitet, die eine nachhaltige Herstellung von Textilien gewährleisten, angefangen von der Gewinnung der biologisch erzeugten, natürlichen Rohstoffe über eine umwelt- und sozialverantwortliche Fertigung bis hin zur transparenten Kennzeichnung. Das GOTS Logo und -Lizenzierungssystem soll dem Verbraucher eine glaubwürdige Qualitätssicherheit bieten. Mehr erfahren.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem unsere KONFRONT T-Shirts und Sweater aus sowie einige unserer Shorts!

Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine gemeinnützige Organisation, die gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen und weiteren Partnern wie Gewerkschaften, NGOs, Fabriken, Unternehmensverbänden und Regierungen ein klares Ziel verfolgt: die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie. Mehr erfahren.

 

Ziel ist, die Arbeitsbedingungen in Unternehmen der Textilindustrie weltweit zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Betrieben, in denen Textilien genäht werden. Mehr erfahren.

Dieses Siegel zeichnet unter anderem einige unserer Shorts aus.

Die amerikanische WRAP-Organisation versteht sich als eine unabhängige Institution zur Überwachung und Zertifizierung der national definierten Standards in den weltweit aktuell rund 1.850 Produktionsbetrieben. Das Zertifikat kann von den Herstellern für alle genähten Produkte wie Kleidung, Schuhe und Accessoires erworben werden. Der Schutzgegenstand bezieht sich überwiegend auf die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen in den Produzentenländern und eine ethisch angemessene Behandlung der Arbeitnehmer. Mehr erfahren.

Die WRAP-Prinzipien basieren auf allgemein anerkannten internationalen Arbeitsplatzstandards, lokalen Gesetzen und Arbeitsplatzbestimmungen und enthalten den Geist oder die Sprache einschlägiger Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Grundsätze umfassen Personalmanagement, Gesundheit und Sicherheit, Umweltpraktiken und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, einschließlich Ein- und Ausfuhr- und Zollvorschriften sowie Sicherheitsstandards.

Das Ziel des WRAP-Zertifizierungsprogramms ist es, die Einhaltung dieser Standards unabhängig zu überwachen und zu zertifizieren, um sicherzustellen, dass genähte Produkte unter rechtmäßigen, humanen und ethischen Bedingungen hergestellt werden. Die teilnehmenden Einrichtungen verpflichten sich freiwillig, dafür zu sorgen, dass ihre Herstellungspraktiken diese Standards erfüllen, und verpflichten sich ferner, ihrerseits die Erwartung zu übertragen, dass ihre Auftragnehmer und Lieferanten diese Standards ebenfalls einhalten. Mehr erfahren.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem die aufgenähten Labels unsere KONFRONT T-Shirts und Sweater aus sowie die Patches auf unseren KONFRONT Beanies und Hats aus!

Unsere OEKO-TEX® Labels unterstützen Sie dabei, verantwortungsvoll zu handeln und nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Die Produktlabels STANDARD 100 by OEKO-TEX® und LEATHER STANDARD by OEKO-TEX® stehen für Textil- bzw. Lederprodukte, die auf Schadstoffe geprüft und somit humanökologisch unbedenklich sind. Am MADE IN GREEN by OEKO-TEX® Label erkennen Sie schadstoffgeprüfte und zugleich unter nachhaltigen Produktionsbedingungen hergestellte Textilien. Die Zertifizierung STeP by OEKO-TEX® und die Analyse DETOX TO ZERO by OEKO-TEX® optimieren den Herstellungsprozess einer ökologisch und sozial verantwortlichen Textil- und Lederproduktion. ECO PASSPORT by OEKO-TEX® kennzeichnet umweltfreundliche Chemikalien, Hilfsmittel und Farbstoffe, die in der Textil- und Lederindustrie zum Einsatz kommen. Mehr erfahren.

Gekennzeichnete Textilprodukte sind garantiert schadstofffrei. Der Nachweis dafür erfolgt über die Untersuchung der Endprodukte. Mehr erfahren.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem die Rohlinge unserer KONFRONT T-Shirts und Sweater aus!

Das Bewusstsein der Menschen für das Tierleid, das mit Pelz, Leder, Wolle, Daunen und Seide verbunden ist, wächst täglich. Die Nachfrage nach Bekleidung ohne tierische Bestandteile und Tierquälerei steigt kontinuierlich und ist längst zu einem Trend geworden. Was den Kunden beim Shopping bislang allerdings fehlte, ist eine deutliche und einfache Kennzeichnung der veganen Mode. Mit dem neuen Logo „PETA-Approved Vegan“ können Verbraucher künftig auf einen Blick jene Produkte erkennen, für die kein Tier leiden musste. Das erleichtert die Kaufentscheidung für ethisch motivierte Menschen ungemein. Mehr erfahren.

Dieses Zertifikat zeichnet unter anderem unsere KONFRONT T-Shirts und Sweater aus!

Der Organic Content Standard 100 (OCS 100) und der Organic Content Standard blended (OCS blended) ermöglichen es Unternehmen den genauen Anteil an ökologischem Material in einer Ware zu erfassen und durch die Produktionskette weiter zu verfolgen. Der übergeordnete „Content Claim Standard“ definiert bei dem OCS unter anderem die Rückverfolgbarkeit von Waren sowie die Transparenz in der Produktionskette. Mehr erfahren. 

Der Grüne Punkt hat seit 1990 das weltweit erste duale System zur Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen aufgebaut und organisiert. Durch den Versand unserer Produkte fallen Abfälle in Form von Versandverpackungen an. Damit diese nicht unsere Umwelt belasten, nehmen wir unsere Verantwortung für diese ernst und beteiligen uns daher bei der Unterstützung des Recyclingssystems in Deutschland.

Mit diesem Logo möchten wir zeigen, dass wir Kunde beim Grünen Punkt sind, und damit unseren Pflichten zur Systembeteiligung nach dem Verpackungsgesetz nachkommen wollen. Mehr erfahren.

Zu jeder Bestellung, die ihr bei KONFRONT STREETWEAR aufgebt, gleichen wir die dadurch anfallenden, transportbedingten CO2-Emissionen aus!

 

partner:innen

Als KONFRONT STREETWEAR achten wir besonders auf den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte. Um diesen möglichst gering zu halten und unseren Planeten Erde zu schonen, arbeiten wir mit ausgewählten regionalen Partner:innen zusammen. Diese Zusammenarbeit unterstützt nicht nur den den lokalen Handel sowie die cooleren, eben meist bedeutend kleineren Betriebe, sondern lässt notwendige Wege und Arbeiten (bspw. für die Veredelung unserer Produkte) kosten- und CO2-sparender ausfallen. Weiterhin versenden wir alle unsere Pakete klimaneutral in Deutschland sowie international und beteiligen uns am Recyclingsystems für Verpackungsmaterial des Grünen Punkts.

An dieser Stelle möchten wir unseren Partner:innen für die sehr gute Zusammenarbeit Danke sagen und sie weiterempfehlen!

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