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KONFRONT magazin - on the streets

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Zum Mord an Halim Dener – Versuch einer Betrachtung

„Gegenwärtig befinden wir uns in dieser Periode des Übergangs. […] Es ist intrinsisch unmöglich, das Ergebnis vorherzusagen, aber es ist sehr wohl möglich, es durch unsere individuellen und gemeinschaftlichen kollektiven Aktivitäten zu beeinflussen. Ein mögliches Ergebnis ist ein neues System, das in einem nicht-kapitalistischen System die schlimmsten Merkmale des kapitalistischen Systems nachahmt, – ein System, das hierarchisch, ausbeuterisch, und polarisierend ist in einem nicht-kapitalistischen System, das vielleicht noch schlimmer ist als das kapitalistische. Das andere mögliche Ergebnis ist ein relativ demokratisches und relativ egalitäres System, wie es die Welt noch nie gesehen hat – das jedoch durchaus möglich ist.“ (Immanuel

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GEDANKEN AUS LESBOS

“Restaurants sind dicht, die Schulen geben kein Mittagessen mehr aus, Landwirte bleiben deshalb auf ihrer Ware sitzen. Ein Hühnerzüchter sieht sich gezwungen, 750.000 Eier zu zerschmettern – wöchentlich. Gemüsebauern pflügen ihre Ernte unter, in Idaho vergräbt einer Tausende Kilo Zwiebeln.”1 Zur Einordnung Dieses Zitat aus der „ZEIT“ hat mich vor gut einem Monat dazu bewogen, ein paar Gedanken aufzuschreiben und an einige Genoss:innen zu schicken. Jetzt haben sie mich überzeugt diese zu veröffentlichen. Zu diesem Zeitpunkt waren die sogenannten Hygienedemos noch recht neu und groß und deren Aufkommen sowie ihre Entwicklung beschäftigten mich ziemlich stark. Der rassistische Mord an George

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DER DOLCHSTOSSER

Sommer, Sonne und Konfront hat ein neues Shirt am Start! Der “Dolchstoßer“, setzt sich mit der antisemitischen und antikommunistischen Dolchstoß-Legende auseinander Erfunden von der Obersten Heeresleitung (kurz OHL) des deutschen Reiches, wollte man so die Schuld am militärischen Zusammenbruch und für dieNiederlage im Ersten Weltkrieg Sozialist:innen, Kommunist:innen, Anarchist:innen, Pazifist:innen und Menschen jüdischen Glaubens zu geben.1 Schnell gewann dieser Verschwörungswahn große Popularität, verbreitete sich und hält sich in rechten Kreisen bis heute hartnäckig. Erfunden von der Obersten Heeresleitung (kurz OHL) des deutschen Reiches, wollte man so die Schuld am militärischen Zusammenbruch und für den Niederlage im Ersten Weltkrieg Sozialist:innen, Kommunist:innen, Anarchist:innen,

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KONFRONT IST MEHR ALS NUR KLEIDUNG

Natürlich drücken wir mit unserer Streetwear etwas aus: Politische Statements in ansprechender Form!⁣KONFRONT STREETWEAR ist Mode, die einen leichten Zugang zu linker Geschichte und politischem Engagement bietet. Vielleicht nicht jedes, aber viele Motive beziehen sich auf linke Themen und Geschichte. Damit wollen wir euer Interesse wecken, euch mit den getragenen Motiven und den dahinterstehenden Inhalten auseinanderzusetzen.⁣⁣ 𝐒𝐓𝐑𝐄𝐄𝐓𝗪𝐄𝐀𝐑 & 𝐄𝐃𝐔𝐂𝐀𝐓𝐈𝐎𝐍⁣ Einige unserer Motive möchten wir zusätzlich mit spannenden Veranstaltungen begleiten, um euch auch hier ein entsprechendes Bildungsangebot zu bieten. Von Vorträgen, Buchvorstellungen und Lesungen über Kinovorstellungen sowie Ausstellung, bis hin zu Podiums-Diskussionen wird alles dabei sein. Es ist eine Herzenssache für

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#SOLIDARITY

Bevor KONFRONT STREETWEAR entstand, haben wir mit „Solidária“ Kleidung für den guten Zweck verkauft. An diesem solidarischen Gedanken halten wir auch bei KONFRONT STREETWEAR fest!⁣⁣Freut euch also nicht nur auf nachhaltige und fair produzierte Kleidung, sondern auch auf solidarische! Von Zeit zu Zeit könnt ihr Artikel erwerben, mit deren Kauf ihr Projekte und Menschen finanziell unterstützt. Etwas, das uns sehr am Herzen liegt, möchten wir euch bereits jetzt vorstellen: 𝐃𝐚𝐬 𝐒𝐨𝐥𝐢-𝐒𝐡𝐢𝐫𝐭 𝐟ü𝐫 𝐏𝐚𝐯𝐥𝐨𝐯 𝐅𝐲𝐬𝐬𝐚𝐬 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐅𝐚𝐦𝐢𝐥𝐢𝐞!⁣⁣ Pavlos war antifaschistischer Aktivist und Rapper in Griechenland. Er entstammt einer Arbeiter:innenfamilie, war selbst Arbeiter. 2013 ermordeten ihn Neonazis der Partei Chrysi Avgi

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NOTWENDIGE FORDERUNGEN IN ZEITEN VON CORONA – UND DARÜBER HINAUS.

In Griechenland begegnete uns dieses Plakat. Auch in anderen Ländern kommen ähnliche Forderungen auf. Die Links zu entsprechenden Textbeiträgen verschiedener Gruppen aus Europa findet ihr am Ende des Textes. Wir haben euch das griechische Plakat nachgebaut. Bock diese Forderungen in eurem Kiez zu plakatieren? Dann klicke hier und lade es dir herunter. In Zeiten von #Corona heißt es: Solidarität zeigen… Sei es durch den gebotenen Abstand, notwendige Hygienemaßnahmen, durch Vernetzungen sowie Besorgungsgänge für Menschen aus Hochrisikogruppen im Viertel oder durch das Nutzen sogenannter “Gabenzäune” ….und das kapitalistische System abschaffen! Eines ist sicher: Mit der Corona-Krise spitzt sich die seit vielen

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#EVICT MORIA – ES FÜHRT KEIN WEG AN EINER EVAKUIERUNG VORBEI!

“Die Menschen in diesem Lager halten unserer Meinung nach die Menschenwürde und elementare Menschen- und Grundrechte gegen Europa hoch. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen. Denn neben den schrecklichen Dingen, die in einem solchen Lager passieren, immerhin ist es eine Zwangssituation in der die Menschen stecken, gibt es auch massive Solidarität, Offenheit und Freundlichkeit. Uns haben Leute aus dem Camp immer offen und freundlich empfangen und zum Beispiel geholfen, Polizeisperren zu umgehen, damit berichtet werden kann und wir Augenzeug:innen sein können” berichtet ein befreundeter Genosse unsere KONFRONT STREETWEAR Kollektivs aus dem Elendslager in Moria im Interview mit den Alternative

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KONFRONT STREETWEAR – ÖKO, BIO, FAIR!

Unsere Gesellschaft produziert viel zu viel Müll – allen voran durch Kunststoffe! Direkt oder über Umwege landen große Mengen des Plastikmülls auf den Wiesen und in den Wäldern sowie in den Flüssen und Meeren unseres Planeten. Die Folge: Eine direkte Bedrohung der globalen Tier- und Pflanzenwelt und der gesamten Ökospähre. Das muss nicht sein! Wir, als Menschen, sind Teil der Natur und von ihr abhängig. Auch wenn wir das oft durch unser Handeln und das Streben nach Profitmaximierung verleugnen. Karl Marx bezeichnete den Menschen und die Natur als die einzigen beiden Springquellen des Reichtums [1]. Sehen wir also zu, dass

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